Portugals Küstenparadies Schritt für Schritt erleben
Termin: Mo. 27.04. – Mo. 04.05.2026 · 8 Tage
Reisebegleitung: Edi Göttel
Wanderbegleiterin: Annegret
Hotel: 4*-Hotel Vila Galé Lagos
Sonne, Atlantik und blühende Küstenwege
Unsere Wanderreise an die Algarve führte unsere Gäste in eine der eindrucksvollsten Küstenregionen Portugals. Zwischen goldenen Stränden, stillen Lagunen, dramatischen Felsformationen und kleinen Fischerorten zeigte sich der Süden Portugals von seiner besonders schönen Seite.
Nach dem Bustransfer nach München ging es mit Lufthansa weiter nach Faro und von dort nach Lagos. Unser Zuhause für die kommenden Tage war das 4*-Hotel Vila Galé Lagos – ein modernes Hotel nahe dem langen Sandstrand Meia Praia und rund einen Kilometer vom Zentrum von Lagos entfernt. Viele Gäste freuten sich über Zimmer mit Blick Richtung Meer, die großzügige Poolanlage und die angenehme Atmosphäre im Hotel. Bei frühlingshaften Temperaturen war der Pool nicht nur schön anzusehen – für manche lud er bereits zum Baden ein.
Naturparadies Ria Formosa
Gleich zu Beginn der Wanderwoche wartete ein besonderes Naturerlebnis: das Küstenschutzgebiet Parque Natural da Ria Formosa nahe Faro. Dieses weitläufige Lagunen- und Brackwassergebiet ist ein wahres Vogelparadies. Zwischen Salzlagunen, Pinienwäldern und vorgelagerten Sandbänken öffneten sich immer wieder schöne Ausblicke auf diese stille, wasserreiche Landschaft.
Störche, Flamingos und viele weitere Vogelarten fühlen sich in diesem Gebiet wohl. Die Wanderung führte durch eine ganz andere Seite der Algarve – ruhig, naturbelassen und geprägt vom Zusammenspiel aus Wasser, Wind und Licht. Ziel war der Strand von Faro, verbunden mit Eindrücken aus der Stadt.
Hinauf auf den Picota
Ein weiterer Wandertag führte ins Landesinnere der Algarve. Vorbei an zahlreichen Storchennestern, durch blühende Vegetation, Eukalyptuswälder und Korkeichenhaine ging es hinauf auf den Picota, den zweithöchsten Berg der Algarve. Mit rund 400 Höhenmetern war diese Etappe etwas anspruchsvoller, belohnte aber mit schönen Ausblicken und einer ganz anderen Landschaft als an der Küste.
Danach wurden unsere Gäste in einem Gasthaus mit gutem Essen verwöhnt – und natürlich durfte auch der berühmte Medronho, der typische Erdbeerschnaps der Region, nicht fehlen. Für zusätzliche Stimmung sorgte Wanderbegleiterin Annegret, die an diesem Tag sogar musikalisch für eine besondere Erinnerung sorgte.
Lagos, Felsformationen und portugiesische Spezialitäten
Zur Algarve gehören neben den Wanderwegen natürlich auch das Meer und die eindrucksvollen Felsenlandschaften. Mit der Blue Fleet ging es am Morgen hinaus zu den beeindruckenden Felsformationen vor Lagos. Die bizarren Formen, Grotten und das intensive Farbenspiel zwischen goldenem Fels und blauem Atlantik machten diesen Ausflug zu einem besonderen Erlebnis.
Anschließend blieb Zeit für einen Bummel durch die Altstadt von Lagos. Kleine Gassen, Plätze, Geschäfte und Cafés luden zum Verweilen ein. Auch kulinarisch hatte dieser Tag einiges zu bieten: Eine Cataplana, die typische portugiesische Spezialität aus dem Kupfertopf, durfte dabei nicht fehlen.
Blumen, Meer und Brandung rund um Aljezur
Besonders eindrucksvoll zeigte sich die Westküste der Algarve rund um Aljezur. Der Ort mit seiner kleinen, typischen Markthalle gab einen schönen Einblick in das regionale Leben: Fisch, Früchte, Honig, Olivenöl und andere Spezialitäten wurden dort angeboten.
Danach führte die Wanderung durch eine Landschaft, die viele Gäste nachhaltig beeindruckte: kilometerweit säumten Blumen die Wege, dazu der Blick auf das Meer, die Brandung und die markanten Felsformationen der Atlantikküste. Diese Kombination aus wilder Küste, Blütenpracht und weitem Horizont machte diesen Tag zu einem der Höhepunkte der Reise.
Entlang der Steilküste bei Nossa Senhora da Rocha
Auch der letzte große Wandertag bot noch einmal eindrucksvolle Algarve-Bilder. Ausgangspunkt war die Kapelle Nossa Senhora da Rocha, die auf einer Landzunge über dem Meer thront. Von dort führte die Wanderung rund zehn Kilometer entlang der Steilküste, vorbei an traumhaften Stränden, Grotten und bizarren Felsformationen.
Besonders schön war jener Moment, in dem man durch eine Höhle einen fast überraschenden Blick auf die Küste und das Meer erreichte – einer dieser Augenblicke, in denen man stehen bleibt und einfach genießt. Die Algarve zeigte sich hier noch einmal mit ihrer ganzen Vielfalt: wild, farbenfroh, sonnig und vom Atlantik geprägt.
Danke für die schönen Eindrücke
Ein herzliches Dankeschön gilt unserer Reisebegleitung Edi Göttel, der die Gruppe während dieser Wanderreise betreute, sowie Wanderbegleiterin Annegret, die unsere Gäste mit viel Ortskenntnis und Freude durch die Algarve führte.

